Geschichte

Im Mittelalter wurden Herren von Sunthusun mehrfach als Pächter des Münchshofes genannt. Die Herren von Sunthusun waren ein wegen Raubritterei heute noch vom Vatikan unter dem Kirchenbann stehendes Adelsgeschlecht. Um 700 wurde durch Augustinermönche mit dem Bau eines Klosters, dem „Münchshof“ begonnen. In der Hauptsache betrieben sie Ackerbau und Schafzucht. Das Kloster war zu Hersfeld verpflichtet, ab etwa 1350 haben die Mönche „Dienst den Herren zu Reinersborn“ (Reinhardsbrunn). Jahrhunderte lang war die Landwirtschaft zur Selbstversorgung und die hierzu erforderlichen Handwerke, wie Schmiede, Wagenbauer und Zimmerleute, einzige Erwerbsquelle der Einwohner. Neben den dem Kloster zu leistenden Frohn verdingten sich auf dem Gutshof Sundhäuser als Tagelöhner. Die Ackerböden um den Ort sind von sehr unterschiedlicher Qualität. Während im südöstlichen Teil sehr ertragreiche Schwarzerde ansteht, sind nordwestlich von Letten- bis Kiesböden anzutreffen. Auch litten vor der Errichtung von Meliorationseinrichtungen viele Lagen unter stauender Nässe und waren daher schwer zu bearbeiten und ertragsarm. Nach der Säkularisation wurde das Kloster zur Staatsdomäne der herzoglichen Verwaltung. Zu DDR-Zeiten als Volkseigenes Gut geführt, standen Saatzucht und Saatgutvermehrung im Mittelpunkt, es wurde aber auch auf 11 Hektar Hopfen angebaut. Ab 1992 entstand hieraus die Kley -von Rümker GbR. Aus welcher das heutige Gut Münchshof am 01.07.2016 entstanden ist. Ein familiär, durch Mathias Kley, geführtes Landwirtschaftunternehmen. Besonderen Dank möchten wir den Eltern Christina und Gerhardt Kley sagen, welche am 01.07.2013, das bis dahin, durch Sie geführte Unternehmen, in die Hände Ihres Sohnes legten und bis heute aktiv unterstützend an der Seite Ihres Sohnes stehen.

Durch die eigene Produktion der Inputstoffe im Ackerbau und die Verwertung des Gärrests als organischer Dünger im Ackerbau schließt sich ein Kreislauf in der Landwirtschaft.